Für die meisten Berufe benötigt man eine bestimmte Ausbildung. Sie garantiert einen gewissen Kenntnisstand, sowohl auf theoretischer als auf praktischer Ebene. Teilweise sind für bestimmte Tätigkeiten die entsprechenden Ausbildungen sogar gesetzlich vorgeschrieben, an anderen Stellen obliegt dies dem Unternehmen. Aber welche Schulformen gibt es für die Berufsausbildung oder Weiterbildung?

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Die verschiedenen Schulformen in Deutschland

Meine Kinder sollen nicht auf einmal mit der Schule fertig sein und dann nicht wissen was sie tun sollen. Ich möchte Ihnen helfen sich für eine Richtung zu entscheiden und ihnen die passenden Werkzeuge an die Hand geben, damit Sie einen Job finden der sie erfüllt und die Rechnungen bezahlt. Das das einfacher gesagt als getan ist, erlebe ich momentan im Bekanntenkreis. Frag mal einen Jugendlichen, was er später machen möchte und Du erntest ein pubertäres Schulterzucken. Hier ist ein pragmatischer Ansatz für die Berufsorientierung erforderlich.

Fragst Du Dich manchmal, ob Du genau das Richtige tust? Ob Du den Job hast, der perfekt zu Dir passt, der Dir Spaß macht und Dir das Gefühl gibt etwas Sinnvolles zu tun?

Ich stelle mir diese Frage recht regelmäßig. Vielleicht liegt es daran, dass ich früher ziemlich planlos war.

Schon während meiner Schulzeit hatte ich so keinen richtigen Plan was ich einmal werden möchte. Auf einmal war die Schule um und ich stand da. Irgendwie bin ich immer in irgendwelche Sachen hinein geschliddert, die mir Spaß machen und die Rechnungen bezahlen. Eine gehörige Portion Glück war definitiv mit dabei.

Meine Kinder sollen nicht auf einmal mit der Schule fertig sein und dann nicht wissen was sie tun sollen. Ich möchte Ihnen helfen sich für eine Richtung zu entscheiden und ihnen die passenden Werkzeuge an die Hand geben, damit Sie einen Job finden der sie erfüllt und die Rechnungen bezahlt. Das das einfacher gesagt als getan ist, erlebe ich momentan im Bekanntenkreis. Frag mal einen Jugendlichen, was er später machen möchte und Du erntest ein pubertäres Schulterzucken. Hier ist ein pragmatischer Ansatz für die Berufsorientierung erforderlich.

Um herauszufinden, welchen Weg Dein Kind einschlagen kann um dabei erfolgreich und glücklich zu werden, möchte ich Dir heute eine simple und geniale Übung vorstellen. Setz Dich mit Deinem Kind hin und nimm ein Blatt Papier. Dieses Papier unterteilst Du in vier Spalten.

Spalte 1

In der ersten Spalte notiert Ihr all die Dinge, die Dein Kind glücklich machen. Geht eine typische Woche, einen Monat oder ein Jahr durch und schreibt erst einmal alles auf. Selektion kommt später.

Notiert oder markiert in dieser Spalte besonders die Dinge, für die eine besondere Fähigkeit erforderlich ist, die Dein Kind mitbringt. Deine Aufgabe als Papa ist es bei diesem Teil der Übung darauf zu achten, dass es sich um Fähigkeiten handelt, die sich idealerweise vermarkten lassen.

Ein Beispiel: Dein Kind macht es besonders glücklich sich unter Freunden aufzuhalten. Es hat die Fähigkeit andere von dem eigenen Standpunkt zu überzeugen und eine Gruppe zu mobilisieren. In meinem Beispiel wäre das vermarktbare an der Fähigkeit andere zu überzeugen entweder eine Personalführungsfunktion oder aber eine vertriebliche Aufgabe zu übernehmen.

Jetzt habt Ihr eine beachtliche Übersicht all der Dinge, die Dein Kind glücklich machen und für die es bestimmte Fähigkeiten hat.

Spalte 2

Um etwas Struktur in diese Liste zu bringen, nummeriert Ihr in der zweiten Spalte all die Punkte aus Spalte 1 durch. Überlegt welche Dinge (die eine bestimmte Fähigkeit erfordern) Dein Kind am glücklichsten machen und nummeriert diese durch.

Spalte 3

In der dritten Spalte darfst Du wieder den Erwachsenen im Raum spielen. In dieser Spalte werden all diese Dinge nach dem Aspekt nummeriert, nach denen sich damit Geld verdienen lässt. Es ist natürlich toll, wenn Dein Kind Fussball spielen glücklich macht und er den härtesten Schuss der Mannschaft hat. Doch wie realistisch ist es wirklich, damit Geld zu verdienen? Auch hier beginnst Du mit der Sache, mit der sich am wahrscheinlichsten bzw. am meisten Geld verdienen lässt und nummerierst Dich weiter hoch.

Spalte 4

Die vierte und letzte Spalte ist für die Zusammenfassung. Hier summierst Du die Spalte 2 und 3.

Die niedrigsten Ergebnisse mit der geringsten Summe sind die Dinge, die Dein Kind am glücklichsten machen und für die es die notwendigen Fähigkeiten besitzt. Ausserdem sind es die Dinge, mit denen sich am wahrscheinlichsten Geld verdienen lässt.

Ihr habt jetzt ein paar Anhaltspunkte, in welchem Bereich Dein Kind sich umschauen sollte. Vielleicht gibt es Möglichkeiten einen Ferienjob oder ein Praktika in dieser Richtung zu machen um sich professionell für 3–6 Monate auszuprobieren. Gibt es mehrere gute Kombination, fangt mit der besten Kombi an und probiert verschiedene Dinge aus.
Und jetzt?

Einen Beruf zu finden, der Spaß macht und die Rechnungen bezahlt ist nicht einfach. Mit der richtigen Vorbereitung und ein paar guten Fragen, kannst Du Deinem Kind bei der Berufsorientierung helfen und sogar einige Dinge auszuprobieren, bevor es beruflich ernst wird.

Quelle: https://www.papa-online.com/dein-blick-auf-das-internet-folge-120