von Jana Friedrich

Wenn beide Partner sich entschlossen haben, die Geburt gemeinsam durchzustehen, stellt sich für den Begleitenden oftmals die Frage: Was kann ich eigentlich machen um meine Partnerin zu unterstützen?

Hier finden Sie den Text als PDF.

Das Wichtigste ist dann natürlich erst mal der olympische Gedanke: Dabei sein ist alles!
Dann habt ihr schon 90% der Anforderungen erfüllt.

Hier meine Vorschläge für die verbleibenden 10%:

  • Ruhe ausstrahlen (sei und bleib ruhig, halte Augenkontakt, zeig ihr: „Alles ist gut“)
  • Hab Zuversicht in ihre Kraft: sie ist stark, sie schafft das! (Wenn du nicht an sie glaubst, wird sie das vielleicht selbst auch nicht.)
  • Massiere sie, wenn sie das wünscht: Rücken, Kreuz, Po, Füße, …
  • Manchmal hilft einfach eine warme Hand, dort wo eine Verspannung ist. (bei kalten Händen tut es auch ein warmes Kirschkernkissen)
  • Für warme Füße sorgen: Fußbad/Wollsocken
  • Getränke besorgen: eine erfrischende Saftschorle, einen warmen Tee (mit Zucker für die Energie)
  • Einen kalten Waschlappen für Stirn und Nacken anreichen
  • Evtl. mitatmen: du kannst ihr durch ein ruhiges, gleichmäßiges Atmen, Tönen, Brummen zu einem guten Rhythmus verhelfen.
  • Wenn die Wehe vorbei ist, kannst du sie erinnern wieder ruhiger zu atmen, zu entspannen, vielleicht mal die Augen zu schließen, die Schultern wieder runter zu lassen (sie werden in den Wehen gerne hochgezogen).
  • Und immer viel Loben. Das hilft wirklich! 😉

Am besten ihr redet vorher über eure Erwartungen aneinander. Alles Andere ergibt sich von selbst.
Noch mehr Informationen und nützliches Handwerkszeug bekommt ihr in einem gemeinsamen Geburtsvorbereitungskurs bei der Hebamme eures Vertrauens.

Quelle: https://www.hebammenblog.de/vaeter-bei-der-geburt-10-tips/